Abschied vom Judo

Abschied vom Judo

Liebe Sportfreunde,

nach insgesamt 53 Jahren aktiv auf der Judomatte, hänge ich nunmehr sprichwörtlich meinen Judoanzug an den Nagel. Ende Juni 2018 möchte ich meinen Übungsleiterposten an einen jüngeren Trainer übergeben. Ich freue mich, dass derzeit der 19-jährige Student Julian Mundl am Dienstag die Kinder trainiert. Ich würde mir wünschen, dass er längerfristig dabei bleibt.

Im April 1990 sprach mich der damalige Sportwart des TVA Reinhard Carstens an, ob ich Lust hätte, in Arbergen eine Judogruppe zu gründen. Aus einem Versuch wurden bis heute 28 Jahre. In dieser Zeit brachte ich vielen Judoka Fallrollen, Würfe und Griffe bei. Auf zahlreichen Meisterschaften in Bremen und Niedersachsen glänzten unser Jungen und Mädchen und heimsten Medaillen ein. Als ich selbst   1965 meine ersten Fallrollen auf der Matte des Polizei SV übte, hatte ich wirklich nicht gedacht, dass mich dieser Sport so fesseln würde. In dieser langen Zeit habe ich viele interessante Menschen kennengelernt. Als ich 1969 zum JCSB wechselte und der bekannt Dieter Schittkowski, 7. Dan mich trainierte, war ich zunächst Kämpfer, Funktionär (10 Jahre Landessportwart im BJV) und später Trainer bei der Sportgemeinschaft Arbergen –Mahndorf.

Ich bedanke mich bei allen Sportkameraden und Funktionären zu denen ich Kontakt hatte für die Kameradschaft und Unterstützung. Weil ich nicht absehen kann, ob  Julian aufgrund seiner beruflichen Laufbahn bei uns bleiben wird, bitte ich dass sich Judoka melden, die Interesse an einer Trainertätigkeit haben.

Wie heißt es noch in einem Sprichwort: „ Sei nicht traurig, dass es vorbei ist, lächle, dass du es gehabt hast.“

Frank Kunze

Frank Kunze, 2. Dan Judo

Julian Mundl, 1- Kyu Judo

 
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