Satzung

Anträge zur Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung 2017

Diesem Antrag wurde auf der Mitgliederversammlung am 27.3.2017 mit Mehrheit zugestimmt

 

 

Satzung der Sportgemeinschaft Arbergen-Mahndorf von 1893 e.V. vom 30.Juni 2016

 

Übersicht

§   1 Name und Sitz des Vereins

§   2 Zweck des Vereins

§   3 Bekanntmachungen des Vereins

§   4 Mitgliedschaft

§   5 Gebühren und Beiträge

§   6 Rechte der Mitglieder

§   7 Organe des Vereins

§   8 Mitgliederversammlung

§   9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

§ 11  Vorstand

§ 12 Organisationsstruktur

§ 13 Zuständigkeit des Vorstands

§ 14 Beirat

§ 15 Gemeinsame Sitzungen von Beirat und Vorstand

§ 16 Abschlussprüfung

§ 17 Abteilungen

§ 18 Sparten

§ 19  Auflösung des Vereins und Verschmelzung mit anderen Vereinen

§ 20 Haftung

§ 21 Datenschutz

§ 22 Vollzugsermächtigung, Inkrafttreten

 

Alle Regelungen dieser Satzung beziehen sich sowohl auf die weibliche als auch auf die männliche Form. Soweit in dieser Satzung Funktions- und Tätigkeitsbezeichnungen in männlicher Form verwendet werden, ist darunter auch die jeweilige weibliche Form gemeint.

 

§  1 Name und Sitz des Vereins

1. Der Verein führt den Namen: „Sportgemeinschaft Arbergen-Mahndorf von 1893 e. V.‘‘(Kurzform: SGAM)

Der Verein bildet den im Jahre 2016 vollzogenen Zusammenschluss des Turnverein Arbergen von 1893 e.V. als dem aufnehmenden Verein mit dem ebenfalls 1893 gegründeten Turnverein Mahndorf e.V. und dem Fußball-Club Mahndorf von 1947 e.V. als den übertragenden Vereinen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Bremen.

3. Über die vorrangig zu verwendenden Vereinsfarben entscheidet der Vorstand.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§  2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke‘‘ der Abgabenordnung durch Förderung des Sports auf der Grundlage des Amateurgedankens. Neben der sozialen Verantwortung kommt der Kinder- und Jugendförderung eine besondere Bedeutung zu.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

  1. Der Verein kann zu Förderungszwecken Kooperationen mit Bildungs- und sozialen Einrichtungen eingehen. Der Vorstand ist in diesem Zusammenhang von den Beschränkungen des§ 181 BGB befreit.
  2. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Es gilt der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung, Achtung und Toleranz.

 

§ 3 Bekanntmachungen des Vereins

Bekanntmachungen des Vereins, insbesondere die Einladungen zu Mitgliederversammlungen, erfolgen durch Aushang in der Geschäftsstelle, soweit Zweiggeschäftsstellen bestehen, zugleich dort. Der Vorstand soll zusätzlich, aber nicht als Voraussetzung für die Wirksamkeit der Einberufung, die Bekanntmachungen in der Vereinszeitschrift sowie auf der Vereins-Homepage bekanntgeben.

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Aktives oder passives Mitglied kann jede natürliche Person werden.
  2. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft wird schriftlich bestätigt.
  3. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern, die Satzung sowie die Versammlungs- und Vorstandsbeschlüsse zu beachten und die Mitgliedsbeiträge fristgerecht zu bezahlen.
  4. Die Mitglieder haben das Vereinseigentum und andere zur Verfügung gestellte Geräte und Einrichtungen pfleglich und bestimmungsgemäß zu behandeln. Für mutwillige und grob fahrlässige Beschädigungen ist Schadenersatz zu leisten.
  5. Alle Mitglieder verpflichten sich zu umwelt- und kostenbewusstem Umgang mit Strom, Wasser und Heizenergie. Gleiches gilt auch für die Abfallvermeidung.
  6. Zu Ehrenmitgliedern können auf Vorschlag des Vorstandes oder des Beirats Mitglieder ernannt werden, die sich um den Verein oder die Förderung des Sports besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
  7. Die Mitgliedschaft endet:
    1. mit dem Tod des Mitgliedes
    2. durch Austritt
    3. durch Ausschluss

Die Mitgliedsbeiträge sind bis zum Ende der Mitgliedschaft zu zahlen. Der Austritt kann nur zum 30.06. oder 31.12. unter Wahrung einer Frist von 1 Monat erklärt werden.

  1. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Der Austritt wird vom Verein schriftlich bestätigt.
  2. Mitglieder, die länger als 6 Monate mit dem Mitgliedsbeitrag (Monatsbeitrag, Zusatzbeitrag, Aufnahmegebühr, Kursgebühr, Instandsetzungsumlage) rückständig sind, können nach erfolglosem Mahnverfahren aus dem Verein ausgeschlossen werden.
  3. Mitglieder, die grob gegen die Satzung verstoßen oder durch ihr Verhalten das Ansehen des Vereins schädigen oder eine mit der Satzung unvereinbare Gesinnung offenbaren, werden aus dem Verein ausgeschlossen.
  4. Vor der Beschlussfassung ist dem Betroffenen innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder persönlich vor dem Vorstand zu äußern.
  5. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Betroffenen unter Angabe von Gründen schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss kann innerhalb eines Monats schriftlich Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet der Beirat. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

 

§ 5 Gebühren und Beiträge

  1. Von Mitgliedern können erhoben werden
    1. Aufnahmegebühren
    2. Mitgliedsbeiträge
    3. Umlagen
  2. Für kostenintensive Sportarten können besondere Aufnahmegebühren, Zusatz- und Kursbeiträge erhoben werden, die nach Anhörung der Abteilung oder Sparte vom Vorstand festgesetzt werden, soweit nicht die Mitgliederversammlung eine andere Entscheidung getroffen hat.
  3. Über Stundung oder Erlass entscheidet der Vorstand.
  4. Ehren- und Vorstandsmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 6 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder erlangen mit der Vollendung des 16. Lebensjahres das aktive und mit der Volljährigkeit das passive Wahlrecht.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand
  3. Der Beirat

 

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im 1. Quartal statt.
  2. Es steht dem Vorstand frei, aus besonderen Anlässen außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn der Beirat oder der Vorstand dies beschließt oder wenn mindestens 10% der am 1. Januar des betreffenden Jahres stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen einen entsprechenden Antrag an den Vorstand richten.
  3. Der Zeitpunkt von Mitgliederversammlungen und deren Tagesordnung sind den Mitgliedern mindestens 2 Wochen vorher durch Veröffentlichung gemäß § 3 der Satzung bekanntzugeben.
  4.  Anträge sind schriftlich bis 3 Wochen vor der Mitgliederversammlung an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme dieser Anträge in die Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Nach diesem Termin eingehende Dringlichkeitsanträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand bis zum Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen; sie werden nur durch Unterstützung von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in die Tagesordnung aufgenommen.

 

§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

     1.a) Entgegennahme des Geschäftsberichtes und des Jahresabschlusses;

        b) Entgegennahme des Berichts der Abschlussprüfer und Entlastung des Vorstands

        c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Beirats

        d) Wahl der Abschlussprüfer

        e) Beschlussfassung über den vom Vorstand erstellten Haushaltsplan für das folgende Geschäftsjahr

        f) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung.

        g) Festsetzung der Erhebung, Höhe und Fälligkeit von Gebühren, Beiträgen und Umlagen.

        h) Beschlussfassung über Anträge

        i) Ernennung von Ehrenmitgliedern

 

    2.  Im Geschäftsbericht sind die sportlichen Leistungen, wichtige organisatorische, wirtschaftliche und rechtliche Maßnahmen sowie die Gesamtsituation des Vereins        

         darzulegen. Im Geschäftsbericht sind alle Mitglieder des Vorstandes und des Beirats - auch die im Laufe des Geschäftsjahres oder danach ausgeschiedenen -

         namentlich aufzuführen.

    3. Der Jahresabschluss ist klar, vollständig und übersichtlich aufzustellen. Er muss die Gewähr für einen umfassenden und sicheren Einblick in die Vermögens- und Ertragslage des Vereins  bieten.

    4. In Angelegenheiten, die in die Zuständigkeit des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann

        seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereiches die  Meinung der  Mitgliederversammlung  einholen.

 

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorausgehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
  2. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn mindestens 5 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.
  3. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann, wenn kein Widerspruch aus der Versammlung erfolgt, Gäste zulassen.
  4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder.
  5. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
  6. Änderung der Satzung, Bildung von Spielgemeinschaften oder Zusammenschlüssen mit anderen Vereinen oder Aufhebung oder Auflösung des Vereins (s.a. §20) sind mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder zu beschließen.
  7. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenanteile erreicht haben; bei Stimmengleichheit entscheidet  das  Los.
  8. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Das Protokoll muss folgende Feststellungen enthalten:
    1. Ort und Zeit der Versammlung,
    2. die Person des Versammlungsleiters und Protokollführers,
    3. die Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder (ausweislich einer als Anlage beigefügten Anwesenheitsliste),
    4. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit,
    5. die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
    6. Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind.

Bei Satzungsänderungen muss der genaue Wortlaut protokolliert werden. Das Protokoll ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen. Es kann in der Geschäftsstelle eingesehen werden und wird auf der Vereins-Homepage veröffentlicht.

 

§ 11 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem:
    1. Vorstandsvorsitzenden
    2. 1. Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden
    3. 2. Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden
    4. 1. Vorstand Finanzen
    5. 2. Vorstand Finanzen
    6. Vorstand Sport
    7. Vorstand Marketing und  Öffentlichkeitsarbeit
    8. 1. Vorstand Kinder und Jugend
    9. 2. Vorstand Kinder und Jugend
    10. 1. Vorstand Senioren und Veranstaltungen
    11. 2. Vorstand Senioren und Veranstaltungen
    12. Vorstand  Administration
  2. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu  wählen.
  3. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand mit Zustimmung des Beirats ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.
  4. Vertretungsberechtigt für den Verein im Sinne des § 26 BGB sind zwei gemeinsam zeichnende Personen nach § 11 Abs. 1 Buchstaben a) bis e) dieser Satzung.
  5. Vernachlässigt ein Vorstandsmitglied sein Amt gröblich, so kann es durch Beschluss der Mitgliederversammlung seines Amtes enthoben werden. Entsteht dem Verein durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz eines Vorstandsmitgliedes ein Schaden, so haftet der Betreffende dafür.
  6. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung einen Geschäftsführer bestellen. Einzelheiten regeln ein Arbeitsvertrag und eine Geschäftsordnung.
  7. Vorstandsmitglieder haften nur  für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

§ 12 Organisationsstruktur

Die in dieser Satzung ausgewiesenen Stellen werden inhaltlich in einer Geschäftsordnung  geregelt.

 

§ 13 Zuständigkeit des Vorstandes

  1. Die Führung der Geschäfte, die Ausführung der Beschlüsse und die Vermögensverwaltung obliegen dem Vorstand. Er ist zuständig in allen Angelegenheiten, die nicht der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

2. Sitzungen des Vorstandes sind vom Vorsitzenden nach Bedarf einzuberufen; ferner dann, wenn ein Mitglied dieses Organs es unter Angabe des Gegenstandes und Zwecks beantragt. In diesem Falle muss die Vorstandssitzung innerhalb von 4 Wochen durchgeführt werden. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der besetzten Vorstände anwesend sind. Beschlüsse können auch im Umlaufverfahren unter Nutzung aller Kommunikationsmittel gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht und eine Niederschrift mit Unterzeichnung entsprechend § 11 Absatz 4 in der Geschäftsstelle hinterlegt wird. Bei Stimmengleichheit kommt ein Beschluss nicht zustande.

3. Der Vorstand hat  im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  1. Sicherstellung des Spiel- und Sportbetriebes unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen Aspekten
  2. Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder
  3. Erstellung des Haushaltsplanes
  4. Beratung über die an die Mitgliederversammlung zu richtenden Anträge
  5. Vorbereitung der Wahlen
  6. Beschlussfassung über das sportliche Angebot und die Gründung oder Auflösung von Abteilungen

4. Ort und Zeitpunkt sind den Mitgliedern des Vorstands mindestens eine Woche  vorher schriftlich bekanntzugeben.

5. Über jede Sitzung ist zeitnah ein Protokoll anzufertigen. Es ist vom Vorstand Administration anzufertigen und von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

6. Vorstandsmitglieder haben das Recht an allen Sitzungen des Vereins teilzunehmen.

7.  Die Vorstandsmitglieder und alle vom Vorstand beauftragten Personen üben das Hausrecht aus.

 

§ 14 Beirat

  1. Der Beirat besteht aus 5 Mitgliedern. Voraussetzung für die Wahl in den Beirat sind nach Volljährigkeit eine mindestens 10-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft sowie besondere Verdienste um den Verein. Beiratsmitglieder dürfen während der Amtsdauer kein Vorstandsmandat übernehmen.
  2. Die Beiratsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Beirats im Amt. Jedes Beiratsmitglied ist einzeln zu wählen. Die Wiederwahl ist zulässig.
  3. Scheidet ein Beiratsmitglied während der Amtsperiode aus, so kann der Beirat ein Ersatzmitglied für  die restliche  Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
  4. Der Beirat wählt mit einfacher  Mehrheit ein Beiratsmitglied zum Vorsitzenden.
  5. Tritt der Beirat geschlossen zurück oder besteht er nur noch aus weniger als drei Mitgliedern, hat der Vorstand unverzüglich von sich aus eine Mitgliederversammlung zwecks Neuwahl  der Beiratsmitglieder einzuberufen.
  6. Der Beirat hat insbesondere die Aufgabe, die strikte Einhaltung der Satzung durch den Vorstand zu überwachen, den Vorstand in allen wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu unterstützen, sowie Vorschläge für Ehrungen zu  unterbreiten. Des Weiteren nimmt er repräsentative Aufgaben in Abstimmung mit dem Vorstand  wahr. Der Beirat hat Zugang zu allen Unterlagen des Vereins.
  7. Der Beirat entscheidet über die Berufung eines Mitglieds gegen den vom Vorstand beschlossenen Vereinsausschluss  sowie  eine  abgelehnte Aufnahme.
  8. Mindestens zweimal im Jahr soll eine Sitzung des Beirats stattfinden. Einer Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorsitzende des Beirats beruft die Sitzung ein und leitet sie. Auf Verlangen des Vorstands muss der Beirat binnen einer Frist von 2 Wochen zusammentreten. Der Beirat hat dem Vorstand rechtzeitig Sitzungsort und Termin bekanntzugeben. Alle Mitglieder des Vorstands haben zu den Sitzungen des Beirats Zutritt, Diskussionsrecht, jedoch kein Stimmrecht. Der Beirat bildet seine Meinung durch Beschlussfassung. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Beiratsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit ist der Beschluss nicht zustande gekommen. Die Beschlüsse des Beirats sind zu protokollieren und vom Beiratsvorsitzenden und einem weiteren Beiratsmitglied zu unterzeichnen.
  9. Protokolle des Beirats und des Vorstands sind unverzüglich gegenseitig auszutauschen

 

§ 15 Gemeinsame Sitzungen von Beirat und Vorstand

  1. Bei unplanbaren unvorhersehbaren Rechtsgeschäften des Vereins, die nicht über den durch die Mitgliederversammlung genehmigten Haushaltsplan erfasst sind und vorhersehbar den Gesamtgeschäftswert von 10% der Einnahmen des genehmigten Kassenberichts des Vorjahrs übersteigen werden, ist zum Zwecke der Beschlussfassung der Beirat zu der Sitzung des Vorstands heranzuziehen. Nach gemeinsamer Diskussion beider Organe erfolgt eine getrennte Abstimmung. Das geplante Rechtsgeschäft darf nur vollzogen werden, wenn beide Organe diesem mehrheitlich zustimmen.
  2. Aus wichtigen Gründen können durch Mehrheitsbeschluss des einen oder anderen Organs gemeinsame Sitzungen beantragt werden. Wichtige Gründe sind gegeben, wenn Zweifel am satzungstreuen Verhalten des Vorstandes bestehen oder der Bestand des Vereins in rechtlicher, organisatorischer oder finanzieller Hinsicht entscheidenden Veränderungen gegenübersteht. Einem Antrag auf gemeinsame Sitzung ist binnen 2 Wochen Folge zu leisten; Sitzungsort und Termin bestimmt der Vorstand.

Die Mitglieder des Beirats haben bei gemeinsamen Sitzungen - mit Ausnahme der Ziffer 1 - kein Stimmrecht, jedoch Anrecht auf lückenlose Information, Teilnahme an der Diskussion und Stellung von sachgerechten Anträgen.

 

§ 16 Abschlussprüfung

  1. Zwei Abschlussprüfer haben alljährlich, spätestens 2 Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand über das Ergebnis ihrer Prüfung schriftlich zu berichten. In diesem Bericht ist besonders festzustellen, ob die Buchführung und der Jahresabschluss Gesetz und Satzung entsprechen, der Haushaltsplan im Wesentlichen eingehalten wurde und der Vorstand die verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht hat. Der Prüfungsbericht ist der Mitgliederversammlung vorzutragen und schriftlich bereitzuhalten.
  2. Die Abschlussprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Beirat angehören. Sie werden für 2 Jahre gewählt, abwechselnd in jedem Jahr einer.

Der Vorstand kann ein Mitglied seines Gremiums als Beobachter zur Abschlussprüfung abordnen.

 

 

§ 17 Abteilungen

1.a)   Für die im Verein betriebenen Sportarten kann der Vorstand Abteilungen bilden.

  1. Die Zahl und Art der Abteilungen bestimmt der Vorstand.
  2. Die Abteilungen sind selbständig und arbeiten fachlich in eigener Verantwortung.
  3. Jede bestehende Abteilung wird von einem Abteilungsvorstand geleitet, der von einer Abteilungsversammlung auf 2 Jahre gewählt wird.
  4. Der Abteilungsvorstand besteht aus dem Abteilungsleiter und seinem Stellvertreter.
  5. Der Abteilungsvorstand ist gegenüber den Organen des Vereins für den ordnungsgemäßen Abteilungsbetrieb verantwortlich und auf deren Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verantwortlich verpflichtet.

2.a)   Die Abteilungen stellen jährlich zur Herbstsitzung des Vorstands Vorschläge über die Mittel auf, die sie für die Durchführung ihrer Aufgaben benötigen und stellen entsprechende Anträge an den Vorstand.

  1. Der Abteilungsvorstand schlägt aufgrund eines Beschlusses der Abteilungsversammlung dem Vorstand die Höhe eines eventuell erforderlichen Zusatzbeitrages oder einer Aufnahmegebühr vor.
  2. Soweit eigene Geldeingänge vorhanden sind (z. B. Eintrittsgelder, usw.) können die Abteilungen Abteilungskassen führen. Eine ordentliche Buchführung hinsichtlich dieser Abteilungskassen ist erforderlich. Die so verwalteten Gelder sind Vereinsvermögen. Über ihre Verwendung ist dem Vorstand des Vereins am Ende des Kalenderjahres Rechenschaft abzulegen. Für die Führung der Abteilungskassen ist der Abteilungsleiter verantwortlich. Die Unterlagen sind beim Verein abzulegen.
  3. Der Abteilungsvorstand kann über die ihm im Rahmen des Haushaltsplanes zugewiesenen Mittel verfügen, soweit diese nicht durch Vorstandsbeschluss gesperrt sind. Die Durchführung der Zahlungen erfolgt durch den Vorstand Finanzen nach Übergabe der vom Abteilungsleiter abgezeichneten Rechnungen.

 

§ 18 Sparten

  1. Soweit nach §17 Abteilungen nicht bestehen, können vom Vorstand Sparten gebildet werden. Für die Betreuung werden Spartensprecher von diesem Amt ernannt.
  2. Vernachlässigt ein Spartensprecher sein Amt, so kann er durch Beschluss des Vorstands seines Amtes enthoben werden.

 

§ 19 Auflösung des Vereins und Verschmelzung mit anderen Vereinen

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Vereinsmitglieder beschlossen werden. Stimmenenthaltungen werden nicht mitgezählt.
  2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, gelten der Vorsitzende, der 1. Stellvertretene Vorsitzende und der 1.Vorstand Finanzen als die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Bremen e.V.,  der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des §2 dieser Satzung für die Belange der Ortsteile Arbergen und Mahndorf auf dem Gebiet des Sports zu verwenden hat.
  4. Die Mitgliederversammlung kann in einer vom Vorstand einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung die Verschmelzung mit anderen Vereinen beschließen. Dabei kann die Sportgemeinschaft Arbergen-Mahndorf von 1893 e.V. sowohl aufnehmender als auch  aufzunehmender Verein sein. Für die Verschmelzung ist eine ¾ Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder notwendig. Die Mitgliederversammlung kann in einer vom Vorstand einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung die Verschmelzung mit anderen Vereinen beschließen. Dabei kann die Sportgemeinschaft Arbergen-Mahndorf von 1893 e.V. sowohl aufnehmender als auch aufzunehmender Verein sein. Für die Verschmelzung ist eine ¾ Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder notwendig.

 

§ 20 Haftung

Für Unfälle und Haftpflichtschäden gelten die durch den Landessportbund Bremen abgeschlossenen Verträge. Versicherungsfälle sind dem Vorstand unverzüglich schriftlich zu melden. Der Verein haftet über die Haftung etwaiger Versicherung hinaus gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den Sportstunden oder anderen Vereinsveranstaltungen eintretenden Unfallfolgen. Das gleiche gilt für andere Schäden (z.B. aus Diebstahl) in oder auf den von ihm genutzten Anlagen.

Jedes Organ und alle die berechtigt und ehrenamtlich für den Verein tätig sind, haften nicht für fahrlässig dem Verein  oder anderen zugefügten Schäden.

 

§ 21 Datenschutz

  1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder erhoben, verarbeitet und genutzt.
  2. Regelungen für den Datenschutz im Verein werden in einer Datenschutz- Ordnung festgelegt. Diese umfasst u. a. die Rechte der Mitglieder in Bezug auf die zu ihrer Person gespeicherten Daten, regelt die Pflichten von für den Verein tätigen Personen (Vereinsfunktionäre, Mitarbeiter, Übungsleiter) im Umgang mit personenbezogenen Daten und definiert Verfahren zur Überwachung und Kontrolle der Einhaltung der Regelungen des Vereins.

 

§ 22 Vollzugsermächtigung, Inkrafttreten

1. Der Vorstand im Sinne der §§26 BGB und 11 Absatz 1 Buchstaben a) bis e) dieser Satzung wird ermächtigt, Unstimmigkeiten des Wortlauts zu beseitigen und solche Änderungen oder Ergänzungen der Satzung vorzunehmen, die zur Gewährleistung der Eintragung im Vereinsregister oder zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit geboten sind.

2. Die vorstehenden Änderungen der Satzung treten mit ihrer Eintragung und der Eintragung der Verschmelzung (§1 Absatz 1) im Vereinsregister in Kraft.

 

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